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des Collegium Musicum Neumarkt!

 

 

Collegium Musicum und der Chor des Münsters St. Johannes präsentieren                             J. S. Bachs Weihnachtsoratorium 

 

 

„Jauchzet, frohlocket!“ -  mit diesem Jubelruf beginnt Johann Sebastian Bachs berühmtestes und populärstes geistliches Vokalwerk: das Weihnachtsoratorium BWV 248 für Soli, gemischten Chor und Orchester. Das Collegium Musicum Neumarkt und der Münsterchor St. Johannes unter Leitung von Peter Bruckschlögl präsentieren am 2. Advent im Neumarkter Reitstadel daraus die Teile I bis III.

 

Kein anderes Werk der Musikliteratur gehört so sehr zur Adventszeit wie das Weihnachtsoratorium, von Insidern schlicht „WO“ genannt. Mit den ersten Takten des Eingangschores schafft es die festliche Musik jedes Jahr aufs Neue, den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und ihn allen Weihnachtsstress vergessen zu lassen..

 

Wie schon vor einiger Zeit beim Mozart-Requiem und bei Beethovens C-Dur-Messe hat sich wieder eine Zusammenarbeit mit dem Chor des Münsters St. Johannes ergeben, der ebenso wie das Orchester von Peter Bruckschlögl geleitet wird. Diesem ist es gelungen, dazu namhafte und hochkarätige Gesangssolisten zu gewinnen, allen voran für die Rolle des Evangelisten Tilman Lichdi. Der aus der Nähe von Heilbronn stammende Startenor, den Neumarkter Opernfreunden aus seiner Zeit am Staatstheater Nürnberg in guter Erinnerung, hat sich in den letzten Jahren als international bedeutender Konzert- und Liedinterpret etabliert. Tourneen und Konzerte unter namhaften Dirigenten führen ihn inzwischen in die ganze Welt. Besonders begeistert er als Evangelist in den Bachschen Oratorien und Passionen. Eben diese Rolle wird  Lichdi auch beim Weihnachtsoratorium übernehmen.  In den weiteren Gesangspartien sind zu hören: Ursula Haupt, Sopran, Renate Kaschmieder, Alt und Dariusz Siedlik, Bass.

 

Das Weihnachtskonzert des Collegium Musicum beginnt am Sonntag, den 9. Dezember 2018 um 17 Uhr im historischen Reitstadel. Karten sind bereits jetzt im Vorverkauf erhältlich bei der Touristinfo oder online unter neumarkt-ticket.de. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht über das Muttertagskonzert am 13. Mai 2018

 

Neumarkt. Ein spannendes, abwechslungsreiches Programm erwartete die Besucher des Muttertagskonzerts im Reitstadel. Nachdem das Collegium Musicum anlässlich des 40jährigen Jubiläums zuletzt in großer sinfonischer Besetzung mit einem Beethovenprogramm das Publikum begeistert hatte, trat es diesmal wieder als reines Streicherensemble, verstärkt durch Michaela Zeitz, Sopran, auf.

Im Mittelpunkt stand mit den „Gesängen der Frühe“ ein zeitgenössisches Werk des Neumarkters Wolfgang Müller. Müller, den Musikkennern bekannt als Musiklehrer, Pianist und Leiter des Kammermusikkreises, studierte Komposition in München bei Harald Genzmer und Wilhelm Killmayer und begann bereits von Jugend auf eine rege Kompositionstätigkeit für Orchester, Chor, Orgel, Klavier und Kammermusik. In den „Gesängen der Frühe“, entstanden 2010 anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Schumann,  übertrug Müller Auszüge aus dem gleichnamigen fünfteiligen Klavierzyklus Schumanns auf Streichorchester. Nach einer launigen Werkeinführung für die Zuhörer trat der Komponist selbst ans Dirigentenpult. Zu Beginn erklangen ruhige Streicherakkorde, dann blitzten immer wieder kurze Schumannmotive auf. Im rhythmisch bewegteren Mittelteil erkannte man längere Zitate und Originalpassagen, bis das Werk am Ende mit einem liegenden Flageolett-Gis der Bratschen – eine Reminiszenz an Schumanns angeblichen Tinituston – verklang.

Als Kontrast zu diesem ernsten Stück waren beschwingte klassisch-romantische Klänge zu hören: zwei Elegien für Streicher von Peter Tschaikowsky und Edward Elgar und eine Sinfonie des Eichstätter Frühklassikers Anton Fils. Michaela Zeitz bezauberte mit ihrer warmen, perfekt intonierten Sopranstimme mit zwei „Salve Reginas“ von Mendelssohn und Schubert. Das bekannte Divertimento in B-Dur KV 137 von Wolfgang Amadeus Mozart bildete den gelungenen Abschluss eines abwechslungsreichen Konzertnachmittags, der wieder in den bewährten Händen von Peter Bruckschlögl lag. Für das Weihnachtskonzert darf man gespannt sein auf das Bachsche Weihnachtsoratorium in Kooperation mit dem Münsterchor am 2. Advent im Reitstadel.

 

 

Text: Birgit Gerhart-Ahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bach: Weihnachtsoratorium

 

So, 9. Dez. 2018, 17 Uhr,

Reitstadel Neumarkt

 

Nächste Probe:

Sa, 1. Dez.. 2018